Bunte Themenvielfalt zum Besuch des Ersten Bürgermeisters Christian Specht beim BDS Seckenheim

„Sie haben die Latte sehr hoch gelegt, kommentierte der Erste Bürgermeister Christian Specht launig die Fragen des BDS Seckenheim, dessen Einladung er gefolgt war. Konversion, Sanierung von Hauptstraßen und Planken sowie mögliche finanzielle Unterstützung für die Selbständigen vor Ort für die zweieinhalbjährige Bauzeit – Elvira Treutler aus dem BDS-Vorstandsteam erhoffte sich klare Antworten vom Dezernenten. Bis ins Detail konnte er die gar nicht liefern. „Das würde normalerweise gleich für drei Vorträge reichen“, verdeutlichte Specht den Umfang der Themenvielfalt.

Die erhofften Antworten für den Bauablaufplan der Hauptstraße konnte er dabei trotz des angeblich unmittelbar bevorstehenden Baubeginns ohnehin nicht geben: „Wir sind einfach noch nicht so weit“, wiederholte er, was RNV-Projektleiter Thomas Weisenstein bereits beim Bezirksbeirat im Februar erklärt hatte. Weil die Fördersätze des Landes umgestellt worden seien, könne man nicht wie eigentlich vorgesehen beginnen und müsse deshalb die Pläne für die angedachten sechs Bauabschnitte komplett überarbeiten, so Specht. Fest stehe deshalb lediglich, dass noch in diesem Frühjahr begonnen werden müsse, weil die technische Haltbarkeit der Schienen ablaufe.

Eine gute Stunde lang dozierte der Dezernent im gut gefüllten Nebenraum der „Turnhalle“ über die Finanzen der Stadt („Uns geht es verhältnismäßig gut“), über einen Wahlaufruf am 25. Mai bis hin zum Öffentlichen Personennahverkehr. Spielräume für eine Gewerbesteuersenkung gebe es allerdings nicht, verdeutlichte Specht in Richtung der Selbständigen.

In Sachen Konversion sieht er Seckenheim in einer relativ glücklichen Lage. Mit rund neun Hektar sei die Herausforderung bei den Hammonds Barracks eine eher überschaubare Größe, die zudem als Wohnbebauung in einem der drei gefragtesten Stadtteile Mannheims Chancen für eine „Blutauffrischung“ und für den Handel biete.

Der Umbau der Hauptstraße werde aber sicher Einschränkungen verursachen, spielte er mit offenen Karten. Ein Konzept für wegfallende Parkplätze konnte Specht aber noch nicht vorlegen. Immer-

hin: „Wir werden dauerhaft einen Baustellenbeauftragten als Ansprechpartner vor Ort haben“ und „Anwohner werden von bevorstehenden Schritten vorab informiert“.

Eine Absage erteilte er hingegen dem Wunsch nach einem Kurzticket in den Vororten: „Nach einer Umfrage ist der Bedarf sehr gering, weil es beim RNV einen hohen Anteil von Zeitkarten-Inhabern gibt.“

In den letzten zehn Minuten seines Besuchs kam noch die geplante Umgestaltung der Planken zur Sprache. Deutlich wurde dabei, dass es dafür weder im BDS noch im Bezirksbeirat eine einheitliche Meinung gibt. Schlechte Voraussetzungen im Gespräch mit der Verwaltung: „Aus unserer Sicht müssten Sie klar sagen, was Sie dort haben wollen“, erklärte der für den ÖPNV zuständige Bürgermeister. Doch schon im Bezirksbeirat herrsche ein Patt. Einig war sich die Versammlung lediglich in zwei Punkten: „Der aktuell in den Plänen vorgesehene Kiosk ist zu groß dimensioniert.“ Und: „Eine öffentliche Toilette auf den Planken ist gewünscht.“ Zwei Punkte,die der Erste Bürgermeister mitnahm.end

http://www.stadtteil-portal.de/fileadmin/user_upload/pdf/Seckenheim_Rheinau_Nachrichten/2014/SRN_04_14.pdf

Anmerkung:
– Leitungsteam und Erweiterter Vorstand sind sich einig (einstimmig) – und wir sind nun mal das gewählte Gremium des BDS.

Infoveranstaltung zur Umgestaltung von Hammonds-Barracks und Loretto-Kaserne

Wenig Grundstücke,
aber viele Wohnungen – sehr interessante und informative Veranstaltung – hier der aktuelle Pressebericht des Mannheimer Morgen über die Umgestaltung der Hammonds-Barracks und Loretto Kaserne in Seckenheim:

https://www.morgenweb.de/mannheim/stadtteile/seckenheim/wenig-grundstucke-aber-viele-wohnungen-1.1603118

Mein Herz schlägt für Mannheim

Mein Herz schlägt für Mannheim

Was mir für Mannheim und Umgebung wichtig ist und am Herzen liegt

  • Städtisches Leben attraktiver zu gestalten
  • Stärkung des Einzelhandels, Handwerks, Dienstleistung
  • Unterstützung des örtlichen Handwerks durch freie Vergabe von öffentlichen Aufträgen
  • Entlastung Seckenheims durch den Bau der Neckarbrücke und den Ausbau der L597
  • attraktiver und bezahlbarer Wohnraum
  • Verbesserung des Straßenzustandes
  • Ausbau von Straßenbahn – und Fahrradnetz
  • Unterstützung der Vereine
  • Verbesserung des Sport – und Freizeitangebotes
  • Renovierung von Schulen und öffentlichen Gebäuden
  • sinnvolle Umnutzung der Konversionsflächen

Mein Herz schlägt für Mannheim RS

Kurzstreckenticket bleibt auf der Wunschliste

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins kam rund ein Drittel der 72 Mitglieder in die voll besetzte Begegnungsstätte der AWO im Seckenheimer Rathaus zur Jahreshauptversammlung, die ganz von den Vorzeichen der Kommunalwahl am 25. Mai geprägt war. Die Ortsvorsitzende Evi Korta-Petry begrüßte neben den Mitgliedern auch Gäste, darunter Peter Bauer, Repräsentant des Vorstandsteams im örtlichen Bund der Selbstständigen (BdS). Bauer stellte der am Ende des Abends seinen Beitritt zur SPD in Aussicht.

Das abgelaufene Jahr steckte laut Korta-Petry “voller Aktivitäten mit Vorträgen, Veranstaltungen und politischer Arbeit”. Die lokalen Probleme habe man in den Gemeinderat gebracht und neben OB Dr. Kurz auch den SPD-Fraktionsvorsitzenden nach Seckenheim geholt. Bei der Kreisversammlung im vergangenen Herbst war es gelungen, mit Evi Korta-Petry, Ralph Waibel und Andreas Lindemann drei führende Seckenheimer Sozialdemokraten recht aussichtsreich auf der Liste zur Stadtratswahl zu platzieren.

Gemeinsam, so die Vorsitzende weiter, habe man ein Wahlprogramm mit Seckenheimer Schwerpunkt erarbeitet, das man am Donnerstag, 3. April, vorstellen wolle. Außerdem werde im Zusammenspiel mit SPD-Kandidat Thorsten Riehle am Sonntag, 18. Mai, Hans-Peter Schwöbel im Gemeindehaus auftreten.

Versammlungsteilnehmer sahen es weiter als erforderlich an, dass im Vorfeld der Straßensanierung und Plankenumgestaltung mit Stadtverwaltung und RNV intensiv gesprochen werde, um eventuell doch noch den Bau des Kiosks zu verhindern. Abermals gefordert wurde ein Kurzstreckenticket, mit dem es möglich ist, drei Stationen mit Bus oder OEG zum kleinen Fahrpreis zurückzulegen.

Nachdem weitere Themen besprochen waren, entlastete die Versammlung den gesamten Vorstand. Die anstehenden Wahlen leitete Matthias Kohler, stellvertretender Mannheimer Kreisvorsitzender, zusammen mit Frank Felgenträger. Die Mitglieder machten es ihnen leicht, denn nur selten musste noch ein Name auf den vorbereiteten Wahlzetteln ergänzt werden.

Einstimmig wurde bei zwei Enthaltungen Evi Korta-Petry im Amt bestätigt, ihre Stellvertreter, Ralph Waibel und Andreas Lindemann, erhielten lediglich zwei Gegenstimmen. Während Kassier Jürgen Wohlfahrt mit hundert Prozent Zustimmung das beste Wahlergebnis erzielte, wurde Sanyie Berktas bei nur zwei Enthaltungen neue Schriftführerin.

Revisoren bleiben Petra Fenske-Weise und Stephan Rohde. Hans-Peter Alter, Tanja Sutter, Heidi Schleicher, Margarete Demant-Weber, Ralf Kreisel und Fritz Deininger bilden das Beisitzergremium. Zu Kreisdelegierten wurden Evi Korta-Petry, Andreas Lindemann, Sanyie Berktas und Hans-Peter Alter gemacht. Zu fortgeschrittener Stunde stieß der SPD-Fraktionsvorsitzende im Mannheimer Gemeinderat, Ralf Eisenhauer, zur Versammlung, um die Genossen auf die Kommunalwahl einzustimmen. hat

 

http://www.morgenweb.de/mannheim/stadtteile/seckenheim/kurzstreckenticket-bleibt-auf-der-wunschliste-1.1447776

Leserbrief zum Thema: Konversionsflächen in Seckenheim

“Ortskern kann Kleinod werden

Geschäfte des täglichen Bedarfs sind sowohl im Ortskern mit Penny als auch am Wasserturm mit Edeka bzw. mit Treff am Friedhof in Seckenheim reichlich vorhanden. Das Kasernengelände liegt in Nachbarschaft zum Gewerbegebiet in Neuostheim, wo ein Lidl, Aldi und Edeka zu finden sind. Damit hätte Seckenheim für den täglichen Bedarf eine gute Versorgung.

Ich gebe zu, dass ein Drogeriemarkt in näherer Umgebung fehlt. Diese Geschäfte bedürfen einer Größe, was in ein Ortszentrum bzw. dicht bebauten Gebieten schlecht einzugliedern wäre, weil entsprechender Parkraum notwendig ist. Nicht ohne Grund hatte der Lidl seinen Sitz von der Zähringer Straße nach Neuostheim und der dm- Markt vom jetzigen atelierhof nach Neu-Edingen verlagert. Eine Anlieferung mit Sattelschleppern ist in dicht besiedelten Gebieten ein Ding der Unmöglichkeit.

Viel besser fände ich es, wenn man das Kasernengelände als Baugebiet für bezahlbaren Wohnraum offenhält und ggfs. das Randgebiet zur Zähringer Straße für Kleingewerbe für “Wohnen + Arbeiten” in  einem Haus vorsieht. Mit Grünfläche und Anbindung an das Neckarvoland würde man für Seckenheim attraktiven Wohnraum schaffen.

Einen Großteil der Altgebäude könnten zu Studentenwohnheimen umfunktioniert werden. Damit hätte man eine optimale Umnutzung des Kasernengeländes erreicht. Auf der Seckenheimer Hauptstraße können nur kleinere Geschäfte angesiedelt werden. Mit dem Umbau der Hauptstraße, entsprechenden Parkplätzen vor der Türe der Geschäfte, einem attraktiven Platz im Zentrum, könnte der Ortskern von Seckenheim zum Kleinod werden.”
Rüdiger Treutler
(erschienen im Mannheimer Morgen, Montag, 03.03.2014)

Konversionsflächen in Mannheim – hier ein nachdenklich stimmender Kommentar:

Das ist nicht konsequent


Von Thorsten Langscheid über die Pläne der Stadtverwaltung

Damit Missverständnisse gar nicht erst aufkommen: Es ist absolut naheliegend und gar nicht von der Hand zu weisen, den Flüchtlingen, die hilfesuchend zu uns kommen, einen Teil der vielen leerstehenden Wohnungen, die von den Amerikanern in bestem Zustand hinterlassen wurden, zumindest vorübergehend zur Verfügung zu stellen. Dass an dieser Stelle ein großes Aber angefügt wird, richtet sich deshalb in keiner Weise gegen die Menschen, denen wir zur Hilfe verpflichtet sind und die unsere Stadtgesellschaft ja auch bereichern.

Dieses große Aber bezieht sich auf das, was im Rathaus gerne hochtrabend Stadtentwicklungsperspektive genannt wird. Da werden Masterpläne und Konzepte für “gehobene Wohnquartiere” und “qualitätvolle” Gewerbegebiete entwickelt, städtische Boulevards geplant und gerade die Unterbringung von Flüchtlingen oder auch die Schaffung von Sozialwohnungen mit der Warnung vor einer “Ghettoisierung” verneint – um jetzt doch genau dies zu tun: Neben den künftigen Flüchtlingsunterkünften befinden sich bereits Studentenbuden, großflächiger Einzelhandel soll demnächst folgen.

Das ist alles nicht falsch, aber es ist eben nicht konsequent – und es passt vor allem überhaupt nicht in das exklusive Bild der Konversionsgebiete, das die Stadtverwaltung in der Öffentlichkeit zeichnet. Mit Verlaub: Wie soll denn aus der mehr oder weniger zufälligen Aneinanderreihung von Studentenwohnheim, Asylbewerberunterkunft und Baumarkt am Rande der sechsspurigen B 38 ein attraktives Wohngebiet werden?

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 06.03.2014

Gelungener BDS-Empfang für Zabbe-Prinzessin Michelle I

 

Zabbe Empfang / Zabbe-Prinzessin - Michelle & Elvira Treutler

Schön war es – Danke an alle, die dabei waren und diesen Empfang
für Michelle I, Prinzessin der Zabbe ausgerichtet haben.

Und weil‘s so schön war und der BDS in Zukunft von einem Mitglied
zum anderen wandern möchte, steht bereits heute schon fest:

Der Empfang für die Zabbe-Prinzessin wird im kommenden Jahr bei
unserem Mitglied Dieter Metz stattfinden.

Darauf DREI donnernde AHOI:
Michelle I, AHOI
Salvatore Iaci, AHOI
Dieter Metz, AHOI

BDS Ortsverband Seckenheim, Elvira Treutler, zuständig für den Bereich Handel & Veranstaltungen

BDS Ortsverband Seckenheim, Elvira Treutler, zuständig für den Bereich Handel & Veranstaltungen

Leitungsteam BDS Ortsverband Seckenheim
Elvira Treutler

 

Sportkonzeption für Seckenheim

Dass dieses Thema ein bedeutendes für Seckenheim ist, ist überdeutlich zu spüren!
Bereits in 2011 hatte die CDU-Gemeinderatsfraktion einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, dass die Verwaltung aufforderte für den Stadtteil Seckenheim ein Sportstättenkonzept zu entwickeln. Erfreulich ist es in diesem Zusammenhang, dass es zu den Etatberatungen, dass  200.000 Euro Planungsmittel zur Erarbeitung einer Konzeption in den Haushalt eingestellt wurden. Ein möglicher Standort für ein Sportzentrum könnte ein Gelände nahe dem Seckenheimer Wasserturm sein.

Gewünscht bzw. angedacht ist, dass ein Zentrum gebaut wird, dass neben dem  Seckenheimer Sport, zusätzliche Einrichtungen wie zum Beispiel Praxen für Logopäden und Physiotherapeuten, eine Schülermensa, ein Kinderhort und Erwachsenenbildung ansässig sind.

„Denn gerade die Vereine holen durch ihre ehrenamtliche Arbeit jährlich viele Kinder- und Jugendliche von der Straße. Dies sollte auch stärker gewürdigt werden und in der Ausstattung der Vereinsstätten sichtbar sein“, so Stadtrat Bernd Kupfer mehr Unterstützung für die Sportvereine.

Eine wichtige Frage erscheint mir hierbei auch:
Wie können wir es erreichen, dass Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise Sport in den Schulbereich integriert werden können? 
M.E. müsste diese Thema im Bildungsplan aufgegriffen und umgesetzt werden.

Man muss sich ganz klar vor Augen halten: Der SV 98/07 und die TSG nutzen in und um Seckenheim rund 20 Sportstätten, um ihr breites, gesellschaftlich und gesundheitsfördernd gewünschtes Angebot aufrechterhalten zu können. Seit Jahren versuchen beide Vereine der Stadt klar zu machen, dass es um zwei Probleme geht. Mit fast 4000 Vereinsmitgliedern, eine der größten Einheiten in der Stadt Mannheim, hat Seckenheim neben der voll ausgelasteten Richard-Möll-Halle nur in die Jahre gekommenen Hallen und Sportstätten. Marode Hallen und Plätze lassen örtliche Sportler um ihre Zukunft bangen.

Die Kosten für den Bau eines Sport und Bildungszentrum belaufen sich auf ca. 10 Millionen Euro.  Eventuell sind können seitens der Stadt Mannheim Fördermittel von ca. 2 Millionen erwartet werden. Der Rest von 8 Millionen, müsste von den Vereinen gestemmt werden – eine stramme Zahl, wie ich meine. Klar, kann man nun sagen, Seckenheim hat schon vieles aus geschafft, siehe Beispiel Richard-Möll-Halle – dennoch ein grosser Brocken.

Für mich keine Frage: die Zukunft und Entwicklung des Sports liegt in der Kinderbetreuung. Das Sportentwicklungskonzept für Seckenheim muss konkretisiert werden – ein erstes Signal sehe ich darin, dass es gelungen ist Euro 200.000,00 fürPlanungskosten in den Etat einzustellen.

Nun gilt es an diesem Konzept weiter zu schmieden!

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Seckenheim: CDU sucht lokalen Dialog

“Auf ein Wort” heißt ein wöchentliches Dialogforum, das die Seckenheimer Christdemokraten zu allen lokal- und kommunalpolitischen Themen bietet.

Ab Dienstag, 18. Februar, können sich Bürgerinnen und Bürger jeden Dienstag in den Räumen von UNICO Klassik & Design in der Seckenheimer Hauptstraße 113 im Zeitraum zwischen 18.30 Uhr und 20 Uhr treffen, um politische Fragen, Wünsche und Anregungen eingehend zu diskutieren.

Dieser “feste Anlaufpunkt” soll hierzu die Möglichkeit bieten. Am kommenden Dienstag werden Stadträtin Marianne Seitz und Elvira Treutler Fragen beantworten. Zu kommenden Terminen werden auch die Bezirksbeiräte Concetta di Noto und Sebastian Hausi zugegen sein. zg

© Mannheimer Morgen, Montag, 17.02.2014

CDU sucht lokalen Dialog

CDU sucht lokalen Dialog: Wir treffen uns wöchentlich bei UNICO Klassik & design im Atelierhof113 in Seckenheim
und freuen uns auf einen aktiven Gedankenaustausch,
herzlichst elvira treutler

 

 

 

66 Jahre Zabbe- fantastische Jubiläumsprunksitzung

Die Zabbe boten beste Stimmung und erfreuten die Besucher des ausverkauften Schloßsaales mit einem Feuerwerk aus Tanz und Gesang. Volle Bühne bei der Jubiläumsprunksitzung. Hier ein paar Impressionen:

Bühnenbild  66 Jahre Zabbe  Das Mannheimer Stadtprinzenpaar  Foto 1   Foto 2  Foto 3   Foto 5  Garde  Jürgen Zink  Politiker mal anders

eine klasse Veranstaltung. Natürlich durften Thema wie die neckarbrücke, der Umbau der Seckenheimer Planken nicht fehlen. Insbesondere liegt mir der Song der Neckarbote-Singers im Ohr:

 ♪♫♫♪♪♫ schaffe schaffe Kiosk baue und damit die planke versaue…. ♪♫♫♪♪♫

Hier der Kommentar des Mannheimer Morgen (hat)

Es sind die “Neckarbote-Singers“, die während der Prunksitzung der Zabbe-Fasnachter im Schloss einmal mehr für Lokalkolorit sorgten. Denn auch diesmal griffen Marion Eder (Gesang), Reginald Blümmel (Bass), Clemens Schlenkrich (Gitarre) und Jürgen Zink (Akkordeon) wie schon seit 1977 lokale und regionale Themen auf, glossierten und kommentierten musikalisch mit heiter treffenden Texten.

So wurde das Resultat des Bürgerentscheids zur Mannheimer Bundesgartenschau 2023 gedeutet und erklärt, dass man eigentlich “bei etwa fifty-fifty” genau so dumm sei wie zuvor – verdichtet in dem Vers: “Den Leuten ist’s wohl schnurz, Herr Dr. Kurz”. Ebenso unzufrieden sei der Bürger mit der sogenannten Bürgerbeteiligung: “Hier durften die Menschen zwar Vorschläge zur Umnutzung der Hammonds-Kasernen machen, indes berücksichtigt wurden sie nicht.”

Immerhin gab es anlässlich “550 Jahre Rathaus Seckenheim” von den musikalischen Chronisten noch einmal Lob fürs Stadtoberhaupt wegen der gelungenen Renovierung des historischen Gebäudes. Auch das Gebälk im Seckenheimer Schloss habe die Stadt gerade noch rechtzeitig repariert, damit die Prunksitzung überhaupt hier habe abgehalten werden können, denn “die Balken haben sich gebogen”.

Nun hoffen nicht nur die “Neckarbote-Singers”, dass auch die anstehende Sanierung von Hauptstraße und Planken gelingt und man nicht einen zweigeschossigen “Turm auf die Planken” setzt, der nicht ins Bild passe. Und wenn der Zabbe-Brunnen schon versetzt werden müsse, dann sollte man am neuen Standort wenigstens dafür sorgen, dass es Wasser gibt, “denn das ist nämlich normal für einen funktionierenden Brunnen.”

Nicht funktioniert habe die Zusammenarbeit zwischen Pfarrer Schneider, gemeindlichen Gremien und Mitarbeitern der Seelsorgeeinheit, weshalb die Katholiken von Seckenheim, Edingen, Neckarhausen und Friedrichsfeld momentan nur einen Interimspfarrer haben. Das quittierte das Quartett mit einem mehrstimmigen “Amen”.

Mit dem neuen Fasnachtsschlager von Clemens Schlenkrich “Kurpfalzfasnacht, uffgepasst ihr Leut” schlugen die “Neckarbote-Singers” ihre Narrenchronik 2013/14 zu. Mehr als die Hälfte der Zabbe-Jubiläumszeit von sechsmal elf Jahren sorgten sie für kritische Töne und pflegten damit einen wichtigen Teil des historischen Hintergrunds der Fasnacht. hat

Quelle: Mannheimer Morgen, 11.02.2014